Christophsbad Göppingen

Das Christophsbad Göppingen ist ein Plankrankenhaus in privater Trägerschaft mit Hauptsitz in der baden-württembergischen Stadt Göppingen, sowie mit Außenstellen, Tageskliniken und Ambulanzen in Stuttgart, Geislingen an der Steige und Bad Boll. Das Klinikum nimmt den Versorgungsauftrag für die psychiatrische, psychosomatische und neurologische Versorgung des Landkreises Göppingen wahr. Acht sektorübergreifend arbeitende Kliniken mit insgesamt rund 1.200 Mitarbeitern und 750 Betten/Plätzen sind heute die Basis des 1852 gegründeten Einrichtung. Angegliedert ist das Christophsheim mit 214 Plätzen, das auf die Pflege, Betreuung und Förderung Erwachsener mit chronischen psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen spezialisiert ist.

2008 wurde mit der Sanierung des alt Bestandes begonnen und sukzessive Gebäude für Gebäude mit einer neuen Regelung und Gebäudeleittechnik versehen. Das Christophsbad Göppingen besteht aus Elf Hauptgebäuden an welche mehrere Unterstationen und eine Wohnsiedlung angebunden sind. Die Gebäudeleittechnik bietet neben Bildlicher Darstellung der einzelnen Anlagenteilen und Trendaufzeichnungen ein Störmeldemanagement welches die komplette Anlage überwacht und ein schnelles Eingreifen für den Technischen Dienst ermöglicht.

Folgende Anlagen wurden realisiert:

  • 1 x Wärmeerzeugung mit zwei Gaskesseln jeweils 3000kW, zwei Blockheizkraftwerken (140kW el., 207kW th.) und ein Blockheizkraftwerk (70kW el., 115kW th.)

  • 7 x Fernwärmeübergabestation mit mehreren Heizungsverteilungen und Warmwasserbereitungen
  • 9 x Lüftungsanlagen, teilweise mit Kühlung und Be- und Entfeuchtung
  • 9 x diverse Ablüfter ( Küchen, WC’S, Aufzugsmaschinenraum, Kompressor Raum)
  • 7 x Brandschutzventilatoren
  • 2 x Kaltwassererzeuger
  • 2 x Kältetürme zur Wärmevernichtung
  • Licht- und Fenstersteuerung
  • Meldungsüberwachung (Überspannungseinheiten, Trafos, Notstromgenerator, Sauerstoffversorgung)

Es wurden mehr als 500 Sensoren und 180 Aktoren an die Regeltechnik angebunden. Über 4.500 physikalische Datenpunkte und über 40.000 virtuelle Datenpunkte wurden auf der Serverbasierenden Gebäudeleittechnik realisiert.